Verkaufen beginnt mit Begeisterung

Viele Menschen glauben, Verkaufen sei vor allem ein Talent. Da ist etwas dran. Manche Menschen kommen leicht mit anderen ins Gespräch. Sie können sich für etwas begeistern und diese Begeisterung weitergeben. Für mich ist das einer der wichtigsten Charakterzüge eines guten Verkäufers.

Ich muss mich selbst mit einem Produkt identifizieren können. Wenn ich davon überzeugt bin, spreche ich anders darüber: mit einer Wärme und einer Leidenschaft, die mein Gegenüber spürt. Daher kommt für mich auch der Satz: Die besten Verkäufer sind oft die besten Käufer. Wer schnell Begeisterung entwickelt, lässt sich eben auch selbst begeistern.

Natürlich fällt das manchen leichter als anderen. Aber Begeisterung hat für mich viel mit Wissen zu tun. Je mehr ich über etwas weiß, desto eher entdecke ich, was daran besonders ist. Und desto besser kann ich erklären, warum es für einen anderen Menschen interessant sein könnte.

Das letzte Drittel sollte kein Zufall sein

Gerade im Immobilienvertrieb ist es oft ein langer Weg, bis ich einen potenziellen Kunden vor mir habe. Für mich fühlt es sich so an, als wären dann schon zwei Drittel des Weges geschafft. Das ist mein persönliches Bild dafür, keine Verkaufsstatistik.

Umso wichtiger ist mir dieses letzte Drittel: das Gespräch, für das wir so viel Vorarbeit geleistet haben. Hier kommen Fachwissen, Erfahrung und saubere Kommunikation zusammen. Diesen Teil möchte ich so gut wie möglich vorbereiten.

Ein Kunde, der mich zum ersten Mal trifft, hat zunächst wenig Grund, mir zu vertrauen. Eine Empfehlung kann mir einen Vertrauensvorschuss geben. Meist muss ich mir dieses Vertrauen aber erst erarbeiten. Ich glaube, das beginnt in dem Moment, in dem mein Gegenüber merkt: Der weiß, wovon er spricht. Und er interessiert sich dafür, was ich wirklich brauche.

Bis zur Türklinke

Wenn ich eine Immobilie anbiete, sollte ich das Projekt und die Alternativen kennen. Wer ist der Bauträger? Wofür steht er? Welche Projekte haben sich gut entwickelt? Was ist einmal schiefgegangen, und wie ist er damit umgegangen? Was berichten die Käufer?

Auch bei einem Standort reicht mir die Aussage nicht, dass er sich gut entwickelt hat. Ich möchte erklären können, warum. Welche Veränderungen gab es? Was macht den Ort heute interessant? Welche Fragen sind noch offen?

Und dann sind da die Details. Welche Materialien werden verwendet? Wie ist der Schallschutz? Wer stellt die Armaturen her, welche Bodenbeläge sind vorgesehen, welche Alternativen gibt es? Von mir aus geht das bis zum Hersteller der Türklinke.

Ich muss einem Kunden nicht jedes Detail ungefragt aufzählen. Aber wenn er danach fragt, sollte ich ihm fachlich und verständlich antworten können. Genauso wichtig ist es, zu verstehen, was ihm überhaupt wichtig ist.

Am Ende des Tages vertraut der Kunde meiner Kompetenz, nicht meinem Gelaber. So sehe ich das. Talent hilft mir, mein Wissen gut zu vermitteln. Aber ich bin überzeugt: Sehr viel von dem, was ein gutes Gespräch ausmacht, lässt sich lernen und üben.

Wie würde es sich anfühlen, dort zu leben?

Bei einer Immobilie gehören für mich zwei Dinge zusammen: das Projekt selbst und das Leben drumherum. Den einen interessieren vor allem Grundriss, Materialien, Qualität und Ertragschancen. Für den anderen sind Schulen, Kindergärten, Sportmöglichkeiten und die Nachbarschaft entscheidend. Häufig spielt beides eine Rolle.

Ein guter Berater sollte daraus ein verständliches Bild machen können. Gerade bei einem leeren Grundstück oder einer Immobilie auf dem Plan fällt es vielen Menschen schwer, sich ihren späteren Alltag vorzustellen.

Ich denke da an eine ganz einfache Szene: Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem schönen Abend mit Ihren Freunden im Garten. Am Grill wird das Essen vorbereitet, die Kinder spielen ein Stück weiter, und später kommen alle auf der Terrasse zusammen. Es ist genug Platz, man sitzt im Schatten, und man fühlt sich wohl.

Solche Bilder helfen, einen Grundriss mit dem eigenen Leben zu verbinden. Dafür muss ich die Immobilie wirklich kennen: ihre Ausrichtung, die Größe des Gartens, die Anordnung der Räume und den Platz, den man tatsächlich hat. Was ich beschreibe, muss zu diesem Zuhause und zu den Menschen passen, die dort leben möchten.

Wissen lernen und das Gespräch üben

Aus diesen Gedanken ist coachroom.ai entstanden. Ich wollte einen vernünftigen Lernpfad, in dem diese Teile zusammenkommen. Erst beschäftige ich mich mit den Inhalten. Dann übe ich, dieses Wissen im Gespräch einzusetzen, und arbeite Schritt für Schritt an meinen Fähigkeiten.

Wenn wir die ersten Testnutzer aufnehmen, wird der hier beschriebene Funktionsumfang vollständig verfügbar sein. Dazu gehören eine feste Auswahl an vorgefertigten Kursen und Expertenkursen sowie die Möglichkeit, eigene Kurse zu erstellen. Man kann gezielt an einem Thema arbeiten und sein Wissen nach und nach erweitern.

Die Kurse decken unterschiedliche Bereiche ab: Standorte, Produkte und die Fähigkeiten, die im Verkaufsgespräch gebraucht werden. Denn ein Gespräch wird leichter, wenn ich sowohl mein Thema kenne als auch weiß, wie ich es vermitteln kann.

Beim Üben eines Outbound-Anrufs kann ich zunächst mit einer Aufnahme und deren Analyse arbeiten. Anschließend kann ich das Gespräch mit einem KI-Gegenüber ausprobieren. Ich kann den Schwierigkeitsgrad verändern, höhere Ansprüche einstellen oder mein Gegenüber kritischer reagieren lassen.

Roomie unterstützt mich dabei, die Anforderungen zu steigern, wenn ich ein Level gut gemeistert habe. So kann ich als Anfänger beginnen und mich systematisch hocharbeiten. Unterschiedliche Szenarien geben mir Gelegenheit, auch schwierige Gesprächssituationen zu üben.

Mir geht es darum, Wissen aufzubauen, es anzuwenden und regelmäßig darauf zurückzukommen. coachroom.ai soll Menschen dabei unterstützen, sicherer zu reagieren und weiterzulernen. Künftig sollen weitere Inhalte dazukommen, auch von externen Coaches, die ihr Wissen auf der Plattform zur Verfügung stellen.

Bessere Beratung wirkt weiter

Ich möchte Menschen im Vertrieb den Alltag erleichtern. Sie sollen ihr Wissen erweitern, ihre Fähigkeiten verbessern und mit Kunden besser kommunizieren können. Dafür habe ich coachroom.ai aufgebaut.

Der Wert davon reicht für mich über den einzelnen Verkäufer hinaus. Wenn jemand sein Produkt versteht, zuhört und verständlich berät, kann sein Kunde eine besser informierte Entscheidung treffen. Ich wünsche mir weniger Unsicherheit auf beiden Seiten.

Ich stelle mir das wie eine Pyramide vor. Die Basis bilden Wissen und gute Kommunikation. Darauf bauen bessere Beratung und Vertrauen auf. Davon können auch das Maklerbüro, der Bauträger und die Menschen hinter dem Produkt profitieren.

Das ist meine Überzeugung und das Ziel, auf das wir hinarbeiten. Gute Beratung kann langfristig einen guten Ruf schaffen. Und dieser Ruf ist für mich eines der wertvollsten Dinge, die man aufbauen kann.

Übe dein nächstes Gespräch.

Frage eine Einladung für ein kostenloses Konto an. Jede Anfrage wird persönlich geprüft.

Einladung anfragen